Online Abstinenz

Die Mittelalter Saison neigt sich langsam dem Ende entgegen, was zu Wochenenden Zuhause und mehr Zeit für andere Dinge führt. Nach einer Verletzung und einigen Monaten voller Arbeit, diverser Wochenenden und Anstrengungen folgen daher  in den nächsten Tagen ein paar Rückblicke auf vergangene Lager und Aktionen. Dazu gehören die folgenden:

Der Vorteil darin, das die Lager schon einige Zeit zurückliegen ist, dass es bereits gute Fotos davon gibt ;-)

In Diesem Sinne mach ich mich jetzt an die Artikel und hoffe sie gefallen.

Mitsommer Gut Hebscheid – Ein Sommer nur für uns!

Wer kennt das als Verein nicht: Ein Markt folgt dem nächsten, immer ist man unterwegs. Da bleibt kaum Zeit für einfache Dinge wie Reparaturen, oder einfaches Zusammensein, ohne Verpflichtungen wie Schaukampf, Markteinzug oder dem erklären von Waffen oder Lebensweisen im Mittelalter an Besucher. Aus diesem Grunde haben wir uns diese Zeit einfach genommen. Eine ganze Woche lang waren wir auf Gut Hebscheid in Aachen und haben ein Lager “nur für uns” gemacht. Natürlich kamen auch Besucher, es gab auch ein Programm, aber z.B. keine Gewandungspflicht. Dafür aber auch keinen Eintritt den man hätte zahlen müssen. Das Programm bestand aber eher aus einfachen Sachen. Angefangen mit einem Gottesurteil, welches sich aus einem Streit zwischen 2 Parteien ergeben hatte.  Da die beiden Personen allerdings nicht wirklich erfahren im Schwertkampf waren, übernahmen wir, nach Erhalt eines gewissen Motivationszuschusses, diese Bürde.Nachdem das Gottesurteil entschieden war, lichtete sich auch der Streit und die sich streitenden Personen gaben auch ihr fortan friedliches nebeneinander bekannt. Ein, wie ich finde, durchaus gelungenes Ende. Und genau dafür waren doch Gottesurteile da: um Klarheit zu schaffen.
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Kasteel Hoensbroek – Bling Bling!

Dieses Wochenende war, wie letztes Jahr auch, wieder ein Stelldichein auf Kasteel Hoensbroek.
Doch einige Dinge sind anders als letztes Jahr. Zum einen haben wir ein wenig aufgerüstet. Meine Gotische Plattenrüstung ist nach fast 7 Monaten warten endlich da.

Zwar fehlen noch ein paar Teile wie z.B. der zugehörige Schaller oder die Plattenhandschuhe, sonst bin ich aber sehr zufrieden.  Die ersten Beulen ließen dann auch nicht lange auf sich warten. Der Helm auf dem Foto ist ein Erwerb aus Freienfels welcher der Qualität nach wahrscheinlich länger leben wird als ich.  Doch im Moment freue ich mich einfach, dass die Rüstung da ist und ich beim Schwertkampf nicht nur die Klänge sich treffender Schwerter, sondern auch mal den dumpfen Klang einer getroffenen Rüstung (meiner) hören werde.  Und noch ein Tipp für alle, die vielleicvht auch mit dem GEdanken spielen, sich eine Rüstung zu holen: Es ist viel Arbeit, diese so sauber und glänzend zu halten. Nach jedem Einsatz sollte sie von Wasser (Schweiß) oder anderen Dingen (Gras etc.) entfernt werden und ein wenig mit Öl eingerieben werden. Nur so sieht sie nicht aus wie ein Fundstück, das wirklich aus der damaligen Zeit stammte.

Doch zurück zum Thema: Hoensbroek an sich sich ist ein sehr interessantes Schloss bzw. Kasteel wie es in Holland heißt. Umgeben von einem Wassergraben befindet sich im Inneren ein Mittelalterliches Museum. Dieses Jahr hatten wir ein eigenes Boot mitgebracht, um auch ein wenig auf dem Wasser herumzudümpeln. Schwimmen hingegen ist theoretisch möglich, in diesem Wasser kann man sich allerdings vermutlich alle Krankheiten holen, die von Enten jemals übertragen worden sind.
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Freienfelser Ritterspiele – Teil 2

Hier nun der 2. Teil des Rückblicks auf die Ritterspiele zu Freienfels.
Nach einer entspannten Anfahrt kamen wir im Lager an, und da die Zelte die Woche über stehen geblieben sind, blieb der normale Aufbau Stress fast vollkommen aus.

Sehr praktisch für uns war, dass einige der Lagernden die Woche über ein Auge auf unsere Zelte geworfen haben und auch eine Nachtwache stellten.
Da leider dieses Wochenende noch weniger Leute aus der Spieß-Phalanx da waren, konnten wir kein weiteres Training bzw. Schau laufen machen. Stattdessen hatten wir die Möglichkeit, einige anwesende Ritterschaften bei einer Codex-Belli-Schlacht zu beobachten. Codex-Belli ist ein Freikampfsystem mit Trefferzonen. Dazu von http://pflumm.piranho.de/codex_belli.html

In freien Gefechten treffen Kämpfer aller Stile und Kenntnisstände zusammen. Obwohl Unfälle beim Umgang mit Stahlwaffen nicht vollständig auszuschließen sind, haben sich nachfolgende Regeln bewährt, um das Verletzungsrisiko so klein und den Spaßfaktor so groß wie möglich zu halten.

Soviel dazu. Augesehen hat das ganze dann folgendermaßen:

Codex Belli Kämpfer

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Freienfelser Ritterspiele – Wie es uns gefällt!

Das erste Wochenende der Freienfelser Ritterspiele ist vorbei. Und damit auch mein erstes Wochende dort. Als eines der größten Mittelalter- und Wikingerspektakel in Deutschland, war es doch auch für mich langsam an der Zeit dorthin zu fahren. Nicht nur gab es mehr als 1500 Aktive, 600 Zelte und fast 100 Verkaufsstände, nein auch alte bekannte konnte ich dort wieder treffen. Besonders gefreut hat mich das aufeinandertreffen mit Pill und Pankratz. Vor 5 Jahren waren wir mit ihnen regelmäßig auf Märkten unterwegs, allerdings trennten sich danach unsere Wege. Am Sonnag schließlich ergab sich die Möglichkeit eines “Fototermins”.
Pill und Pankratz vor 5 Jahren und Heute

Leider sind diese beiden ausnahme Barden in diesem Jahr das letzte mal unterwegs. Wer sie bis dato noch nicht gesehen hat, oder sie noch einmal sehen möchte, sollte sich sputen. Ihre aktuellen Termine gibt es unter: http://www.lustbarkeit.de

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Osterlager beendet – ho!

Das erste Lager ist vorbei, und damit auch der start in die neue Saison eingeleitet. Trotz durchwachsenem Wetter war der Markt ein voller Erfolg. Und auch Schwertkampftechnisch lief alles doch ganz passabel ab. Aufgrund einiger neuer Beschaffungen des Vereins konnten wir auch neues Gerät einsetzen. Dazu gehörte ein Katapult und ein vollkommen funktionsfähiger Belagerungsturm.Belagerungsturm

Weiterer Höhepunkt des Lagers war für mich das Spießtraining. Anders als beim Schaukampf, und damit auch eine relativ neue Erfahrung für mich, wurde das Training auf Feldschlacht bzw. Echtkampf ausgelegt. Wir bildeten eine Phalanx, 13 Mann stark, die ausgerüstet mit Lanzen vorerst nur Formationstraining absolvierten. Pro Tag (Freitag bis Montag) fielen dem Training mind. 3 Stunden zum Opfer. Nach dem 2. Tag allerdings sah das ganze schon so gut aus, dass schaulaufen spaß machte , und verdammt gut aussah. Bilder bzw. Videos dazu werden auf jeden Fall noch folgen, sobald ich welche dazu erhalte (Da ich selbst mitgemacht habe, war das Foto schießen für mich schwer).Am Ende herausgekommen ist ein disziplinierter Haufen (Haufen = Einheit, nicht das was es heutzutage bedeutet) der die Formationen im Schlaf beherrscht. Um dies zu zeigen wurde die Phalanx in der letzten Schlacht des Marktes aufs Feld geführt und selbst Pfeilbeschuss vom Belagerungsturm oder durch das Katapult konnten den Haufen nicht auseinander bringen.
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Top 10 Mythen des Mittelalters

Das Mittelalter geht ungefähr vom 5. bis zum 16. Jahrhundert – 1100 Jahre. Während der Zeit nach dem Mittelalter (Die Zeit der Aufklärung) wurde das Vergangene Jahrtausend kritisiert und verurteilt – genauso wie wir heutzutage z.B. die Kaiserzeit kritisieren. Viele der Schreiber der damals gegründeten protestantischen Bewegung attackierten das Mittelalter wegen seines Katholizismus. Unglücklicherweise werden viele der Mythen und Falschauslegungen dieser Zeit heute immer noch geglaubt. Diese Liste soll dabei einiges klarstellen.

10. Die Todesstrafe

Hängen war die häufigste Todesstrafe

Mythos: Die Todesstrafe war an der Tagesordnung im Mittelalter.

Entgegen dessen was viele Menschen glauben, wurde im Mittelalter das Rechtssystem geboren und Verhandlungen waren in der Tat ziemlich gerecht. Die Todesstrafe wurde als sehr hart angesehen und wurde nur in den härtesten Fällen von Verbrechen wie Mord, Verrat und Brandstiftung angewandt. So war es im Mittelalter, bis Menschen wie Elizabeth I anfingen die Todesstrafe als Mittel gegen ihre politischen Feinde einzusetzen. Öffentliche Enthauptungen waren auch nicht so, wie wir sie in Filmen zu Gesicht bekommen. Sie waren den Reichen vorbehalten und wurden normalerweise auch nicht in der Öffentlichkeit vollführt. Die häufigste Methode der Exekution war das erhängen – Verbrennen war extrem rar (und normalerweise wurden die Menschen erst verbrannt, nachdem sie erhängt wurden).

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Mittelalter Blog startet

Tja, nun ist es auch soweit, dass ich meinen eigenen Blog hier starte.

Ostern beginnt die Saison, und das erste Lager steht an.

Natürlich werde ich darüber berichten, aber auch andere Themen, die aber durchaus alle etwas mit Mittelalter zu tun haben, werden ihren Weg hierhinein finden.

Klar ist auch, dass die Seite weiter geführt wird, um mehr Infos zu bieten.

Allerdings wird mein Speicherplatz auf dem Webserver zur Zeit sehr beansprucht. Daher werde ich bald zu einem größeren Server wechseln, in der Hoffnung, dass alles flüssig über die Bühne geht.